Bundesfreiwilligendienst

Jährlich gibt unser Verein Bundesfreiwilligendienstleistenden die Möglichkeit ein Jahr lang bei uns zu arbeiten.

In folgendem Berricht schreibt die frühere BFD-lerin Kristin über ihre Erfahrungen bei Kids4Action:

 

Erfahrungsbericht von Kristin Schäfer

 

Mein Name ist Kristin und ich bin 19 Jahre alt. Im Januar 2014 habe ich meinen Bundesfreiwilligendienst bei Kids4Action angefangen. Als ich die Stellenausschreibung zuerst in der Zeitung und später im Internet gesehen habe, wusste ich, das es genau DAS ist, was ich beruflich machen möchte.

 

In einem Sportverein engagiere ich mich schon seit langem. Dort habe ich anfangs als Gruppenhelferin die Trainer unterstützt. Mittlerweile habe ich einen Übungsleiterschein und leite eigene Kinderturngruppen für Kinder im Alter von 3-10 Jahren. Außerdem bin ich selber sehr sportlich, turne und gehe gerne ins Fitnessstudio. Da mir die ehrenamtliche Arbeit im Turnverein viel Spaß macht, ist die Arbeit bei kids4action genau das Richtige für mich.

 

Durch meine langjährige Erfahrung mit Kindern habe ich bei Kids4Action von Anfang an die Möglichkeit bekommen, eigene Kurse an Grundschulen zu leiten.

So leite ich zum Beispiel eine Bewegungs-AG an einer Grundschule in Essen. Die AG ist in den Tagesablauf der OGS integriert; sie steht zwei verschiedenen Gruppen offen, mit denen ich mich je eine Stunde in der Turnhalle beschäftige und sie zur Bewegung motiviere und aktiviere.

 

Es gibt kein festes Konzept, dass dieser Bewegungs-AG zugrunde liegt, sondern die Stunden werden von mir selbst konzipiert und ich kann frei entscheiden, mit welchen Spielformen und Übungen ich die motorische Entwicklung der Kinder fördere und das Miteinander stärke. Dabei lasse ich die Wünsche und Ideen der Kinder immer mit einfließen. So komme ich dem Leitgedanken von Kids4Action nach: Kindern „Spaß an der Bewegung zu vermitteln!“

 

Kids4Action führt außerdem Präventionskurse an Grundschulen durch, die auf einem bereits ausgearbeiteten Konzept basieren. Dazu zählen kids4yoga, Felix Fit (Rückenschule) und kids relax (Entspannung). Die Präventionskurse laufen über 10 Wochen einmal wöchentlich.

Sie bieten den Kindern einen wunderbaren Ausgleich zu ihrem sonst fordernden und bewegungsarmen Schulalltag. Sowohl Yoga als auch Relax schaffen für die Kinder eine ausgleichende Entspannungsmöglichkeit. Ihnen werden Übungen beigebracht, die sie auch zu Hause alleine oder mit ihren Eltern und Geschwistern durchführen können und die das Gesundheitsbewusstsein der Kinder schulen. Durch Felix Fit werden Haltungsschäden vorgebeugt. Weiterhin werden Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt und die sozialen Kompetenzen zum Beispiel durch Teamspiele gestärkt und gefördert.

 

Bei den Stunden, die auf einem der drei bereits ausgearbeiteten Konzepten basieren, finde ich besonders interessant, dass man sowohl der ganzen Gruppe Wissen vermittelt und Übungen beibringt, aber gleichzeitig auch versucht, die Kinder möglichst individuell in ihrer motorischen und sozialen Entwicklung zu fördern. Es fiel mir leicht, flexibel zu sein und mich auf die unterschiedlichen Gruppen und die einzelnen Kinder einzustellen.

 

So hatte ich beispielsweise ein Kind in einem Yoga-Kurs, das motorisch eingeschränkt war. Durch eine individuelle Anpassung der Übungen und Spielformen konnte ich dieses Kind trotz seines Handicap gut in die Gruppe integrieren.

Durch die verschiedenen Kurse und die Arbeit mit den Kindern wird es bei Kids4action nie langweilig! Da ich auch im Büro mitarbeite und dort zum Beispiel Materialien für andere Trainer vorbereite, Anwesenheitslisten erstelle oder Unterlagen für Krankenkassen vorbereite, sind meine Aufgaben immer bunt gemischt und jeden Tag verschieden.

Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Flexibilität sind auf jeden Fall Voraussetzungen, die man mitbringen sollte, um Teil des Kids4Action-Teams zu werden. Es gibt immer mal spontane Änderungen im Kursplan oder eine Kursstunde, die vertreten werden muss.

 

Die Arbeit bei Kids4Action hat mich gefordert und gefördert und viel Spaß gemacht. Es ist schade, dass mein Bundesfreiwilligendienst bald zu Ende ist; die Zeit verging wie im Flug und ich werde Sie in guter Erinnerung behalten!

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